
Qualitätsmanagement-Projekte
Eine Auswahl der Qualitätsmanagement Projekte am Marienkrankenhaus St. Wendel ist im Folgenden zusammengestellt:
Projekte 2009
Patientenverfügung
Da sich in 2009 die gesetzlichen Rahmenbedingungen von Patientenverfügungen geändert haben, wurde in Anlehnung an die Trägervorgabe eine entsprechende Prozeßbeschreibung für die Anwender im Hause erstellt. Diese enthält neben Informationen zum Handling auch Aspekte der innerbetrieblichen Fortbildung. Eine flächendeckende Umsetzung erfolgt Anfang 2010.
Dokumentenmanagement
Zur Reduzierung der großen Anzahl an Dokumenten, die sowohl im Verlauf der Patientenbetreuung als auch beim Betreiben eines Krankenhauses eingesetzt werden, werden diese gesichtet und abteilungsübergreifend aufeinander abgestimmt. Dabei werden indirekt auch vorhandene Abläufe hinterfragt, die sich in der Gestaltung von Dokumenten widerspiegeln bzw. widerspiegeln sollen.
Projekte 2008
Vorbereitung auf die Re-Zertifizierung nach pCC
Seit der Erstzertifizierung des Marienkrankenhauses St. Wendel in 2006 wurden diverse Projekte durchgeführt, um die Leistungen und Strukturen für Patient und Mitarbeiter zu verbessern. Für die Re-Zertifizierung in 2009 bedeutet dieses, dass erneut reflektiert wird, welche Veränderungen z.B. im Arbeitsablauf in Verbindung mit der Patientenversorgung durchgeführt wurden und welche Projekte kurz- und mittelfristig weiterhin zu bearbeiten sind. So kann ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess sichergestellt werden, der eine Optimierung des Ressourceneinsatzes zum Nutzen der Patienten gewährleistet.
Vorbereitung auf die Zertifizierung nach MAAS-bgw
Dieses Zertifizierungsverfahren der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtpflege (bgw) überprüft, inwieweit Management-Anforderungen des Arbeitsschutzes, der Arbeitssicherheit und der Gesundheitsförderung in Krankenhäusern umgesetzt werden. Es ist in Verbindung mit KTQ ein Verfahren, das über die rein gesetzlichen Anforderungen hinausgeht und die zukünftigen Vorgaben auf EU-Ebene vorwegnimmt. Somit soll mehr Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten gewährleistet und die Gesundheit bzw. Arbeitskraft der Mitarbeiter langfristig erhalten werden.
Es werden Strukturen und Prozesse überprüft und Verbesserungen initiiert.
Einführung eines elektronischen Diktiersystems
Zur zeitnahen Erfassung von medizinischen Daten und deren Dokumentation (z.B. Arztbriefe, OP-Berichte) wird ein elektronisches System eingeführt, das mobil einsetzbar ist. Derzeit erfolgt eine Umsetzung in der Chirurgie.
Projekte 2007
Entwicklung eines Konzeptes für die Palliativ-Station
Aufbauend auf das Konzept des Trägers "Palliative Care und würdevolle Sterbebegleitung in den Krankenhäusern der Marienhaus GmbH" soll mit dem Ziel einer sektorübergreifenden Vernetzung zur Verbesserung der Qualität der Sterbebegleitung ein Konzept entwickelt werden. Derzeit wird dieses Konzept auf der Palliativ-Station umgesetzt.
Einführung von Ethischen Fallbesprechungen
Zur Unterstützung von Ärzten, Mitarbeitern der Pflege, der Therapie und weiteren Beteiligten an der Versorgung der Patienten bei ethischen Fragestellungen soll das Instrument der ethischen Fallbesprechung eingeführt werden. Moderatoren wurden ausgebildet und das Konzept zur Etablierung wird kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt. Ethische Fallbesprechungen werden mehr und mehr von Stationen und Abteilungen genutzt.
Entlassungsmanagement
Zur Verbesserung der Entlassung von Patienten soll ein Konzept erarbeitet werden, das den Ablauf im Rahmen der Entlassungen – auch in Verbindung mit ambulanten und anderen stationären Einrichtungen - optimiert. Derzeit wird das Konzept sukzessive auf den Stationen eingeführt.