Ergotherapie

Ziel der Ergotherapie ist es, Patienten zu unterstützen, verloren gegangene oder angestrebte Fähigkeiten im täglichen Leben wiederherzustellen und damit eine größtmögliche Selbstständigkeit zu erlangen. Sie trägt so zur medizinischen, psychosozialen und beruflichen Rehabilitation bei. Ergotherapie wird bei Störungen der Motorik, der Sinnesorgane und der Psyche eingesetzt. Am Marienkrankenhaus ist die Ergotherapie fester Bestandteil des Behandlungsspektrums der Bereiche Psychiatrie und Psychotherapie, der geriatrischen Rehabilitation sowie der Stroke Unit (Einheit für Schlaganfälle). Nach ärztlicher Verordnung wird die Therapie eigenverantwortlich durch die Abteilung durchgeführt.

Das ergotherapeutische Programm wird für jeden Patienten individuell erarbeitet und beinhaltet folgende Aspekte:

  • Alltagsorientiertes Training zur Verbesserung / Wiederherstellung größtmöglicher Selbständigkeit
  • Wahrnehmungsbehandlung
  • Training und Versorgung mit Hilfsmitteln und Wohnraumberatung / Anleitung der Angehörigen
  • Förderung der kognitiven Fähigkeiten durch Hirnleistungstraining
  • Hauswirtschaftstraining (Übung lebenspraktischer Vorgänge wie Kochen, Waschen, Einkaufen ...)
  • Kompetenzzentriertes Arbeiten über handwerklich gestalterische Medien
  • Stärkung des Selbstwertgefühls durch Erkennen eigener Kreativität, Freude und Spaß am Gestalten
  • Zugang zu eigener Emotionalität und Unterstützung sozialer Kompetenzen durch gruppendynamische Prozesse
  • Arbeitstherapeutische Maßnahmen
  • Allgemein aktivierende Maßnahmen

Behandelt wird in Einzel- und Gruppensitzungen.


Ansprechpartner für die Ergotherapie:

Barbara Eiden-Kreutz
Leiterin Ergotherapie

Ergotherapeutische Praxis:
Tel.: 06851 / 59 – 2140
Fax: 06851 / 59 - 2050