Behandlungsspektrum

Die Aufnahme auf die Palliativstation erfolgt, wenn keine ausreichende Symptomkontrolle im ambulanten Bereich oder im Pflegeheim möglich ist und eine stationäre Krankenhausbehandlung erforderlich wird. Im Anschluss an den stationären Aufenthalt wird eine Entlassung ins häusliche Umfeld angestrebt.

Zu den auf der Palliativstation zu behandelnden Erkrankungen gehören:

  • Weit fortgeschrittene, unheilbare Tumorerkrankungen
  • Chronisch-internistische oder neurologische Erkrankungen in der letzen Lebensphase

Folgende Symptome können unter anderem eine stationäre Palliativbehandlung erforderlich machen:

  • Schmerzen
  • Atemnot
  • Angstzustände, Schlafstörungen
  • Verwirrtheit
  • Durst, Schluckstörungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Obstipation, Inkontinenz
  • Transfusionsbedürftige Anämie (Blutarmut)
  • Problematisch zu versorgende Wunden
  • Unstillbarer Husten
  • Psychosoziale Probleme

Die komfortabel eingerichteten Räume der Palliativstation sorgen für ein persönliches Umfeld:

  • Vier Einzelzimmer mit Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige oder nahe stehende Bezugspersonen
  • Gemütlich eingerichtetes Wohnzimmer als Aufenthalts- und Gesprächsraum